Aktuelle Rezensionen


Michael Cox: Schatten der Zeit -  Rezension Literaturmagazin Lettern.de

Michael Cox: Schatten der Zeit
S
chon Michael Cox Erstling In der Mitte der Nacht galt als Must-have für Leser, die Romane aus der viktorianischen Zeit lieben.
Im Jahre 1876 bewirbt sich die 19-jährige Esperanza Alice Gorst bei Lady Tansor um die Stelle einer Zofe. Vom ersten Augenblick an wird klar, dass Esperanza keine gewöhnliche Zofe ist: Ihr gesamter Habitus und ihre immer wieder hervorscheinende Bildung belegen, dass sie selbst ein "Lady" sein muss. Das begreifen nicht nur ihre Herrin und deren Söhne, sondern auch das gesellschaftliche Umfeld.

Katerina Timm: Hexenschwester -  Rezension Literaturmagazin Lettern.de

Katerina Timm: Hexenschwester
In ihrem neusten Roman "Hexenschwester" schildert Katerina Timm das Leben der Zwillingsschwestern Clara und Lene Kalkhof während des 30-jährigen Krieges, als im Jahr 1624 die Hexenverfolgung auch das hessische Städtchen Büdingen erreichte.
Die Schwestern leben auf dem Weingut des Vaters und sind beide in den Buchbinder Velten verliebt, der sich für Clara entscheidet und sie heiratet. Lene geht eine Vernunftsehe mit dem Schuhmacher Contz ein, ihr Herz gehört jedoch weiterhin Velten.


Lily Brett: Zu viele Männer - Rezension Literaturmagazin Lettern.de

Lily Brett: Zu viele Männer
Ruth Rothwax ist die Tochter jüdischer Eltern, die den Holocaust überlebt haben. Die 43-Jährige ist eine typische, häufig neurotisch agierende Frau, die in New York lebt. Ungewöhnlich ist ihr Beruf – mit dem sie gutes Geld verdient: Ruth Rothwax schreibt Briefe für andere Leute.
Ruth beschließt, ihren Vater zu einer Reise nach Polen einzuladen – zu einer Reise in seine Vergangenheit.
Ruth hat Angst vor der Reise und ist zugleich begierig darauf, auf den Spuren ihrer Vorfahren zu wandeln.

David Nicholls: Zwei an einem Tag - Rezension Literaturmagazin Lettern.de

David Nicholls: Zwei an einem Tag
Am 15. Juli 1988 beenden Emma Morley und Dexter Mayhew ihr Studium in Edinburgh. Nach der Examensfeier landen die beiden 20-jährigen in Emmas Bett. Sowohl Emma als auch Dexter spüren, dass sie einander mehr bedeuten könnten, dennoch entwickelt sich aus dem One-Night-Stand keine (Liebes-)Beziehung. Aber sie beschließen Freunde zu bleiben – was ihnen über viele Jahre hinweg auch gelingt. Der Leser begleitet Emma und Dexter durch diese zwanzig – im Leben eines jeden Menschen wichtigen – Jahre.


Judith O'Reilly: Stadt, Land - Schluss -  Rezension Literaturmagazin Lettern.de

Judith O'Reilly: Stadt, Land - Schluss
In "Stadt, Land - Schluss" beschreibt Judith O'Reilly, wie sie mit ihrer Familie von London nach Northumberland zieht, vom Leben auf einer Baustelle mit drei kleinen Kindern und einem meist abwesenden Ehemann. Jenem Ehemann, der unbedingt dorthin ziehen wollte. Der englische Titel lautet sinngemäß "Ehefrau im Norden" und trifft ihre Situation sehr gut. Aus dem Blog der Autorin wurde ein Buch, das lustige, aber auch sehr ernste Seiten hat.

Simon Beckett: Flammenbrut -  Rezension Literaturmagazin Lettern.de

Simon Beckett: Flammenbrut
Kate Powell hat zwar ihren Traumjob, aber im Privatleben war sie bisher eher vom Pech verfolgt. Vor drei Jahren endete ihre letzte Beziehung so desaströs, dass sie sehr vorsichtig geworden ist. Auf der anderen Seite wird ihr Kinderwunsch immer größer. Deshalb gibt sie eine Kontaktanzeige auf, in der Hoffnung, einen sympathischen Menschen zu finden. Ihr Kind soll keinen anonymen Spender als Vater haben. Doch ihre Suche führt sie nicht zu einem geeigneten Spender, auch wenn es zunächst so scheint, sondern direkt in einen Albtraum...


Helene Hegemann: Axolotl Roadkill - Rezension Literaturmagazin Lettern.de

Helene Hegemann: Axolotl Roadkill
Die minderjährige Mifti, einst von ihrer Mutter misshandelt und vernachlässigt, lebt nach deren Tod nun bei ihren Geschwistern Edmond und Annika. Der Vater lebt mit seiner jungen Geliebten zusammen und kümmert sich nur sporadisch um seine Kinder. Mifti, die in eine dreimal so alte Frau verliebt ist, die sie an ihre Mutter erinnert, zieht im Grunde nur unter Drogen stehend umher und in die Clubs und hat diverse Sexerlebnisse. Sie treibt zusammen mit ihrer AIDS-kranken Freundin Ophelia dahin und reflektiert ihr Dasein.

Roger Smith: Blutiges Erwachen - Rezension Literaturmagazin Lettern.de

Roger Smith: Blutiges Erwachen
Roxanne Palmer und ihr Mann Joe essen mit Geschäftspartnern zu Abend. Auf dem Rückweg werden sie überfallen und ihr Wagen gestohlen. Joe wird angeschossen und Roxy erkennt ihre Chance: Sie tötet ihren Mann und schiebt es den Gaunern in die Schuhe. Als die beiden Räuber merken, dass Roxy ihnen einen Mord unterschieben will, setzen sie sie unter Druck und nur der prompt eingetroffene Billy Afrika kann Roxy schützen. Als dann noch Piper aus dem Gefängnis kommt und Bandenrivalitäten kurz davor sind einen Krieg auszulösen, bedarf es nur eines kleinen Funkens, um eine Explosion auszulösen.


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