Antje Schmelzer: Vergänglichkeit
Zwei Rosen – sie
standen im Liebesgarten,
wollten einst auf die ewige Liebe warten.
Und wenn sie schon nebeneinander steh’n,
könnten sie doch gemeinsam durch’s Leben geh’n.
Und so kam’s, dass im Zauber der Frühlingsnacht
ein warmer Windhauch sie zusammengebracht.
Von da an war einer stets für den anderen da.
Das ewige Glück schien schon so nah.
Sie träumten vom Dasein im
Sonnenschein,
es war, als
hätten sie die ganze Welt für sich allein.
Sie schworen sich Liebe
im Leben zu zweit
und niemals
brach einer von beiden den Eid.
Doch auch, wenn die Liebe für immer hält
und niemals in tausend Teile zerfällt,
passiert es doch, dass die Zeit verrinnt,
denn ein Leben ist nicht für die Ewigkeit bestimmt.
(Copyright Antje Schmelzer,
antjeschmelzer@yahoo.de)
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