Julia Penn: Sie
Fragende
Gesichter.
Tiefes Blau im Volk des Wahnsinns.
kahl liegen sie vor mir.
strecken aus
die dürren Äste.
ruhig. trotzig. vielleicht durchbrochen.
bedecken ihre kleinen Häupter.
Andere Welten.
Neigende Strahlen umwerben sie
im zitternd´ Gold.
versöhnlich,
als weinte jeder Regentropfen
die Ängstlichkeit hinfort.
die Münder zart
offen
bereit für den Augenblick in Schande.
Schnell.
Schwarze Glut drückt schwer.
beugt sie dem Boden so nah
still.
wirbelt...
reißt ab ihr´n tastenden Hunger.
doch verzaubert im Spiel.
schließen die Augen
verlassen.
verneigen sich in Demut.
Träume fallen.
lauschen...
wie sanft und zärtlich erfüllen sie den Morgen.
Wärme.
Durstende Körper
befallen in Unendlichkeit.
im Glitzern des ewigen Taus,
allem Leben,
allem Sumpf um sie...
steigen winzig Sterne empor.
geboren aus welkend´ Blättern
und
leisen Geheimnissen.
Wortlos.
Berühr sie.
schöner als jedes Kosten der weichen Flügel.
entrückt.
vergraben.
eingehüllt im Mantel ihrer Sehnsucht.
jetzt.
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Julia Penn,
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