Julia Penn: Gefluteter Schlag
Zersplitterte Silben.
formlos.
auf deiner Zunge.
deinen Lippen.
bitt´re Trauben aus ihnen hervor.
ein Schimmer
für dich allein.
nicht bestimmt
für den Glanz in tiefer Farbenwärme...
verstohlen stürmen sanft die weichen Flocken
dir an deine Stirn.
kräuseln jedes stumme Wort
durch Furchen der Angst.
trägst Rosen in Händen
doch Stacheln auf Fäusten.
...
Strahlen von Schwingen
ziehen emsig lange Bahnen
...blutend...
stehst du da
schaust zu
alles zieht vorüber.
die Nähe... Zuversicht.
versteckt.
Grenzen klar. fein.
umschmeicheln das Gemüt.
bis du zerfällst.
im Meer verloren.
ohne Licht.
verstehen...
nur ein bisschen Tropfen.
nur scheinbar.
geprägt im unsichtbaren Garten wirren Zweifels.
hier. dort. schon woanders.
treibst stetig fort mit steigend Flut.
verfallen
ineinander.
und
Leichtsinn trübt die Lust in fernem Weh...
einst
der helle Mond stand nichts dem nach
...Verführung...
ewig dir im Sinn gehuldigt.
die Gestalt ganz faul,
trumpft das königlich Gewand in dir.
missbilligt jeden freien Seufzer.
unerschüttlich´ Wiederkehr.
vermag zu denken nicht
ein Synonym des Glücks.
golden glänzend
dies Attribut der Künste
...scheint's... und jeder Jammer klein,
schlägt es doch all´n Tags
in deinem Traum voll Güte.
graben nach getilgter Reu´.
im eigenen Zerwürfnis.
ein Schattenspiel.
mit süßer Frucht kehrst heim du.
im Schoß das grauend Erwachen.
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