Andreas Niebur: Gedichte


Die drei Siegel

 Gold und glänzend sollen Sie sein

tief im Brunnen der Liebe

unwahrscheinlich schön und rein

gleich dem geschickten Trieb der Diebe.

 

Ein Stich der Sonne mag ihm gleichen

durch Wärme zum glühen

sei es das Erste der drei Zeichen

begann es als Blüte zu blühen.

 

Tiefblau im unendlichen Ozean verschwunden

von faszinierender Weisheit umschlossen

von einem Held gefunden

durch das Zweite der drei Zeichen von Pflicht entbunden.

 

Das letzte Siegel tief verborgen

voll Furcht und Grimm

die Menschheit nun in großen Sorgen

denn nun erkennt der Finder seinen Sinn.

 

Nun verbunden der drei Siegel Zeichen

die Nacht sich wie ein Schleier legt

die Welt erstickt an unseren Leichen

der gute Mann sich nicht mehr regt.


 Die Zeit

 Von mechanischer Hand bewegt

uns den Moment in die Ewigkeit wandelt

durch Liebe es erregt

doch in der Realität handelt.


Das Böse

Tiefschwarz brennt es in der reinsten Seele

verletzt und vergiftet

nimmt uns Luft und schneidet unsere Kehle

ist ein Übel, das nur stiftet.

Das Handeln ist uns überlassen

doch benutzen wir es oft zu hassen.

Auch die Liebe sei euch gegeben

es schnürt das Böse und lässt vergeben.


Der Hass

 Vergebung ist der Schlüssel des Schlosses,

dessen Ketten den Hass umschließen.


(Copyright Andreas Niebur, eMail: Andreas.Niebur@gmx.de)
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