Andreas Niebur: Memoradium


(Was die Ironie in sich schon wieder spiegelt)

1.Kapitel  (Brainstorming)

Tod, Qual, kalt, liebe, Gefühle, leer, einsam, brutal, unberechenbar, perfekt, Bestreben, unendlich, Ehrgeiz, Rechnung, Schicksal, Nein, Bastard, verdammt, wichtigstes Gut, Logik

Versuche niemals zu verstehen, denn es wird dich töten, nehme hin, aber zweifel! Emotionen immer weiter kürzen und vom Charakter und der Seele subtrahieren, damit die Summe gleich den besten Faktor und den richtigen Weg trifft, also Logik.

Immer weiter zu forschen, zu zweifeln und zu kombinieren, um die Logik zu ehren, tötet das Bild seiner selbst und schafft Hüllen von richtig handelnden Wesen, ohne Charakter, durch das subtrahierte Gefühlsleben, man ist Leer

Die biologischen Reaktionen (Reflexe) auf bestimmte äußere Reize in Verbindung mit Erfahrung und Wissen, Abschätzung und Labilität, können den Menschen zu dem machen, was er ist, vielleicht aber auch nur höhere Instinkte? Wenn nicht, dann Gefühle

Zu wissen, was man tut, sich damit abzufinden und so weiter zu leben, bedeutet einzigartig unter anderen zu sein. Sich die Welt zu schaffen, auf der man wandelt, zu bestimmen, welch Weg es gehen mag, ohne an Religion, Gemeinschaft etc. zu binden, macht einsam

Der innere Drang zu schaffen und zu wirken, zu reagieren und erreichen. Der Druck seiner Selbst nie zu stehen, nur zu wandeln, welch Weg individuell bestimmbar. Das dringende Schaffen von erreichbaren Hoffnungen und weniger Schmerz, sei das Bestreben

Das dimensionale Denken auf abweichenden Bahnen durch Tore, dessen Schlösser nur besondere Wesen zu öffnen vermögen. Die Größe und das weit reichende des Verstandes und die Nichtmöglichkeit dies zu binden oder zu erkennen, sei unendlich

Der Sinn, von niemand bestimmbar und als großes Geheimnis aufgebaut, der Weg dorthin, jedem klar, bedeutet die Last für jeden eine Bürde, deren Aufgabe doch reizvoll erscheint, gezwungen und unter dem Druck, es beim ersten Versuch zu schaffen, sei Tod

Vom Grundbeginn an zu wissen, dass dieses Spiel bereits verloren, ist nur ein kämpfen dem Ende entgegen.

(Copyright Andreas Niebur, eMail: Andreas.Niebur@gmx.de)
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Andreas Niebur
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