Lenola Chacholla: Wo komme ich her?


Svenja lebt zusammen mit ihrem Vater, der in einer Fabrik angestellt ist, und ihrer Großmutter in einem großen, alten Bauernhaus. Als vor knapp neun Jahren Svenjas Opa starb, gab ihre Oma die kleine Dreizimmerwohnung in der Stadt auf und zog zu ihnen auf das Land. Ihre Mutter verließ die Familie ganz plötzlich, als Svenja noch ein Baby war. Sie verschwand einfach so, ohne etwas zu sagen, ohne Vorwarnung und ohne zu sagen, wo sie hinging. Nur einmal hatte sie in Gegenwart von Svenjas Vater eine Andeutung gemacht, dass sie zu jung für ein Kind sei und ihr alles zu viel werden würde. Sie war erst neunzehn, als sie schwanger wurde und bekannt dafür, dass sie ständig neue Partner hatte. Sie liebte Musik und fühlte sich auf Partys zu Hause. Mit ihren Eltern hatte sie ständig Stress, jeder hielt sie für ausgeflippt, aber niemand traute ihr zu, dass sie ihr Kind im Stich lassen würde. So war es vor knapp sechzehn Jahren. Nachdem Weggang ihrer Mutter, kümmerte sich ihre Oma rührend um sie, wenn ihr Vater bei der Arbeit war. Mittlerweile ist Svenja ein hübscher Teenager mit schulterlangen, braunen Haaren und schlanker Figur.

"Hallo, jemand zu Hause?" Niemand antwortet. Svenja legt ihre Schultasche auf den Küchenstuhl, macht sich den Eintopf warm und blättert in der Tageszeitung. 'Überall nur Mord und Todschlag', denkt sie und klappt das Blatt schnell wieder zu. Stattdessen macht sie den Fernseher an und zieht sich die Talkshows rein. Heute das Thema bei Vera am Mittag 'Wer sind meine leiblichen Eltern?' Vera begrüßt ihren nächsten Gast, ein sechzehnjähriges Mädchen, das auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter ist. Das Mädchen schildert verzweifelt ihre Situation und irgendwie kommt Svenja alles bekannt vor.

Durch das Läuten an der Haustür, wird sie aus ihren Gedanken gerissen. Es ist der Postbote, der mal wieder nur Werbung vorbeibringt, die Svenja sofort in den Abfalleimer befördert. Als sie wieder Richtung Fernseher geht, sieht sie, wie sich das Mädchen und eine ältere Frau in den Armen liegen. Vera hat es möglich gemacht, dass Mutter und Tochter wieder vereint sind. Wie sehr wünscht sich das Svenja auch! Was ihre Mutter wohl gerade macht? Wo lebt sie? Und lebt sie überhaupt noch oder ist ihr etwas passiert? Hat sie eine neue Familie gegründet und Svenja längst vergessen?

Sie stellt sich oft diese Fragen und sucht verzweifelt nach passenden Antworten. Ihr Vater weiß genauso wenig wie sie. Ab und zu, wenn Svenja fragt, erzählt er ihr, wie er ihre Mutter kennen gelernt hat und was sie für ein Mensch ist, aber eigentlich, das merkt sie, spricht er nicht gerne über die Frau, die ihn mit dem Kind sitzen ließ. Sollte sie die Hotline von Vera anrufen und um Hilfe bitten, damit sie in die Sendung eingeladen wird und am Ende, genau wie das Mädchen dort, glücklich neben ihrer Mutter sitzen kann? 'Nein', denkt sie, 'ich werde sie auch ohne fremde Hilfe finden!' Nie würde sie den wahrscheinlich emotionalsten Moment ihres Lebens vor einem so großen Publikum in einer Talkshow verbringen wollen.

"Svenja, hilfst du mir mal mit Tragen?", ruft ihre Oma aus der Tür, die gerade vom Einkaufen kommt. "Aber Oma, du sollst doch nicht die schweren Sachen mit dem Fahrrad besorgen, das hätte doch auch Papa heute Abend nach der Arbeit erledigen können!", entgegnet ihr Svenja, mit einem vorwurfsvollen Blick. Nachdem sie die Lebensmittel verstaut hat, setzt sie sich zu ihrer Oma auf das Sofa. "Wie war die Schule?" "Öde, wie immer! Ich habe in Mathe eine glatte Fünf wiederbekommen." STILLE! Keiner sagt ein Wort.

"Sag mal Oma, wie heißt Mama eigentlich mit Nachnamen? Ich will mal versuchen mit ihr Kontakt aufzunehmen!"
"Was willst du??? Sie wollte damals nichts von dir wissen, dann will sie es jetzt auch nicht!!! Sie ist einfach abgehauen!", verärgert schüttelt ihre Oma den Kopf.
"Es ist nicht zu entschuldigen, wenn man sein eigenes Kind im Stich lässt, das ist klar, aber sie hatte sicher große Probleme und ihre Gründe. Außerdem wusste sie, dass ich es bei Papa und dir gut haben werde!"
"Gründe? Sie soll Gründe gehabt haben? Sie hatte doch alles. Es hat ihr an nichts gefehlt. Opa und ich haben euch das Haus überlassen, ich habe ihr soviel wie möglich Arbeit abgenommen, sie wie meine Tochter behandelt, dein Vater hat sie geliebt und stand immer hinter ihr! Was wollte sie mehr? Sie hat euch im Stich gelassen. Du wirst sie nie wieder sehen, hast du gehört? Du solltest dich lieber mehr um die Schule kümmern, als über so etwas nachzudenken!"
"Du kannst mir nicht verbieten nach meiner Mutter zu suchen. Ich habe ein Recht darauf zu erfahren, wer sie ist!", schreit Svenja, rennt in ihr Zimmer und dreht die Musikanlage bis zum Anschlag auf.

Als am nächsten Morgen ihr Vater und die Oma das Haus verlassen, steht Svenja auf und geht sich waschen. Beim Blick in den Spiegel steht eines für sie fest: Sie muss unbedingt herausfinden, bei wem sie neun Monate im Bauch war. Doch das ist leichter gesagt, als getan. 

Wie macht man einen Menschen ausfindig, von dem man nicht einmal den Nachnamen weiß? Svenja erinnert sich an eine kleine braune Kiste unter Vaters Bett, die er immer vor ihr geheim hält. Vielleicht würde diese geheimnisvolle Kiste ihr mehr über ihre Mutter verraten. Svenja zieht den kleinen Karton unter dem Bett hervor und öffnet ihn vorsichtig. In ihm sind viele alte Bilder und Briefe. Bei genauerem Durchlesen stellt sie fest, dass es Liebesbriefe von ihrer Mutter an ihren Vater sind, die sie nach dem Datum her, mit achtzehn Jahren geschrieben haben muss.

Zwischen vielen Babyfotos von ihr, findet sie eins auf dem sie auf dem Schoß einer Frau mit langen rot gefärbten Haaren liegt. Hinten auf dem Bild steht in Druckbuchstaben: "Unser Baby! Die frisch gebackene Mama, mit ihrem ganzen Stolz Svenja!" Das ist die Schrift ihres Vaters.

'So', denkt sie, 'sieht also meine Mutter aus.' Gerade, als sie den Karton eigentlich schon wieder schließen will, fällt ihr ein roter Brief auf, der ihr zwischen allen anderen entgegen scheint. Svenja kann nicht glauben, was sie liest. Nach dem Inhalt des Briefes zufolge, ist die Person, die sie seitdem sie sprechen kann Papa nennt, gar nicht ihr Vater!

Lieber Richard, ich weiß nicht mehr weiter. Ich werde von hier weggehen. Für immer!!! Kümmere dich bitte um die Kleine, auch wenn du nicht ihr Vater bist! Es tut mir Leid, aber ich konnte es dir nicht eher sagen. Bei mir würde sie es nicht gut haben, also verspreche mir, dass du gut auf sie aufpasst. In Liebe, Sabine.

Svenja traut ihren Augen nicht. Sie kann es nicht fassen. Von ihrer Mutter verlassen und jetzt soll plötzlich ihr Vater auch ein Fremder sein? Die Frau, die für sie immer ihre geliebte Oma war, ist auf einmal auch eine Fremde. Wie versteinert bleibt sie auf dem Fußboden sitzen. Sie fühlt sich von allen verlassen und rennt weinend in ihr Zimmer. Nachdem sie sich wieder einigermaßen beruhigt hat, geht sie zurück ins Schlafzimmer. 'Vielleicht gibt es zu diesem Brief ja einen Umschlag mit Absendernamen, dann wüsste ich wenigstens ihren Nachnamen', denkt Svenja. Sie findet tatsächlich einen Umschlag. Ob er von diesem Brief ist, weiß sie nicht, aber sie vermutet es, weil der Umschlag, genau wie der Brief, auch rot ist. Nach dem Absendernamen her, muss ihre Mutter Sabine Krüger heißen. Leider steht keine Adresse dahinter. "Aber die schreibt man wohl auch nicht daneben, wenn man für immer abhauen will", murmelt sie böse. In dem Moment hört sie, wie jemand die Haustür aufschließt. Schnell schiebt sie die Kiste wieder unter das Bett, wischt sich die Tränen weg und steckt das Bild, auf dem sie mit ihrer Mutter drauf ist, ein.

"Ich habe Brötchen mitgebracht", hört sie ihren "Vater" rufen.
"Wo hast du denn Oma hingebracht?"
"Zur Bushaltestelle. Sie macht doch heute eine Tagesfahrt an die Nordsee."

Beim Frühstücken sagt Svenja fordernd: "Heute ist schon der Dritte. Wo bleibt mein Taschengeld?"
"Ich hatte nicht früher Zeit Geld abzuholen. Ein Tag müsste sechsunddreißig Stunden haben", versucht sich ihr Vater zu rechtfertigen, steht auf und legt ihr die vierzig Euro auf den Tisch.
"Bevor ich zur Arbeit fahre, halte ich noch kurz beim Getränkeshop an. Willst du irgendetwas bestimmtes?"

Svenja schüttelt den Kopf und nimmt einen Schluck von ihrer Kaaba. Kaum ist ihr Vater aus der Tür, düst sie zum Telefon, ruft ihre beste Freundin Lisa an und erzählt ihr alles ganz genau, was sie vorhin erfahren hat. Lisa rät ihr die Auskunft anzurufen, da sie jetzt ja wenigstens den Nachnamen ihrer Mutter kennt. Nachdem sie die Nummer der Auskunft rausgesucht hat, ruft sie dort an. Es meldet sich eine Frauenstimme, die freundlich fragt, ob sie helfen kann. Svenja gibt ihr den Namen durch und tatsächlich nennt ihr die Frau drei Adressen, samt Telefonnummern.

"Es tut mir Leid, aber welche die aktuelle Adresse ist, weiß ich leider nicht."
"Vielen Dank. Tschüs", bedankt sich Svenja erleichtert.

'Hoffentlich ist sie bei den drei Nummern dabei und hat mittlerweile nicht einen anderen Namen', denkt sie noch schnell und wählt schon die erste Nummer. Eine alte Frau meldet sich. Sofort legt Svenja wieder auf. "Die kann ich also schon mal ausschließen", sagt sie zu sich selbst. Bei der nächsten Nummer ertönt nur 'Kein Anschluss unter dieser Nummer'. Ihre ganze Hoffnung setzt sie nun auf die dritte und alles entscheidende Telefonnummer.

"Sabine Krüger?" Es ist eine ziemlich raue Stimme, aber das Alter kommt hin, denkt Svenja.
"Hallo? Wer ist da?"

'Jetzt oder nie. Zu verlieren habe ich nichts', denkt sie, nimmt all ihren Mut zusammen und sagt leise: "Ich bin es, Svenja."
"Wer?"
"Deine Tochter."

Am anderen Ende herrscht Schweigen. "Wie hast du meine Nummer herausgefunden?", fragt die Stimme erschrocken.
"Ist das nicht egal? Ich würde dich gerne kennen lernen. Können wir uns mal treffen?"
"Weiß Richard von dem Anruf?"
"Nein, er weiß nicht, dass ich nach dir suche."

Nach einem einstündigen Telefonat, verabreden sie sich für morgen, fünfzehn Uhr, in einem Eiscafe in der Stadt. So ist es für beide ungefähr der gleichlange Weg. Überglücklich, aber gleichzeitig auch etwas ängstlich vor dem, was kommt, setzt sich Svenja in den Schaukelstuhl. Ihrem Vater, der abends nach Hause kommt, erzählt sie, dass sie zusammen mit Lisa morgen shoppen geht.

"Warum schlingst du denn so? Musst du noch irgendwohin?", fragt ihre Oma beim Mittag am nächsten Tag.
"Ja, ich muss gleich Lisa abholen. Wir wollen in die Stadt, etwas Bummeln."

Nach ein paar Löffeln Suppe, steht sie auf, packt den Teller in die Geschirrspüle und schnappt sich ihren Rucksack mit dem Geld. Auf dem Weg zur Bushaltestelle macht sie sich Gedanken darüber, ob es richtig war ihren Vater und die Oma anzulügen. Doch hätte sie es ihnen erzählt, hätte es nur Ärger gegeben. Sie wartet, auf die Buslinie 5, die nur dreihundert Meter vom Eiscafe entfernt hält. Angekommen, verrät ihr ein Blick auf die Uhr, dass es 14:30 Uhr ist. Im Schritttempo geht sie Richtung Café. Doch statt auf einem der freien Stühle Platz zunehmen, beobachtet Svenja lieber erst mal die Leute von weitem. Es scheint so, dass ihre Mutter noch nicht da ist, da an keinem der Tische eine Frau alleine sitzt.

Minuten vergehen, die Svenja wie Stunden vorkommen, bis endlich eine Dame mit schwarzer Sonnenbrille und bräunlicher Handtasche sich dem Café nähert. Sie setzt sich an einen freien Tisch. Ein Kellner kommt mit einem Block zu ihr, doch sie scheint nichts zu bestellen, da er gleich wieder abzischt ohne etwas aufzuschreiben.

'Wenn das wirklich meine Mutter ist, dann sieht sie verdammt gut aus', denkt Svenja und versucht einigermaßen "cool" auf sie zu zugehen. Die Frau dreht sich ein paar mal hin und her, es scheint so, als wenn sie tatsächlich auf jemanden wartet und plötzlich bleibt ihr Blick bei Svenja haften. Als sie merkt, dass Svenja direkt auf sie zu steuert, huscht ein kleines Lächeln über ihr Gesicht und sie erhebt sich von ihrem Platz.

"Bist du Svenja?"

Bevor sie überhaupt richtig nicken kann, streckt ihr die Frau die Hand entgegen und nimmt sie ohne Hemmungen in den Arm, so, als wenn sie sich schon Jahre kennen würden. Leicht errötet und etwas unsicher setzt sich Svenja auf den Platz neben ihr. Erneut kommt der Kellner und fragt, was sie gerne hätten.

"Ein Spaghettieis bitte."
"Und für mich bitte einen Cappuccino", fügt ihre Mutter hinzu.
"Kommt sofort", lächelt der Kellner, dreht sich mit einem lässigen Schwung um und marschiert hinein.
"Wie kommst du gerade jetzt darauf Kontakt zu mir aufzunehmen?", fängt ihre Mutter das Gespräch an.
"Ich habe oft an dich gedacht und jetzt bin ich in dem Alter, in dem ich mir nicht mehr alles von Papa vorschreiben lasse. Jedenfalls wollte ich endlich mal erfahren, wer meine Mama ist."
Ihre Mutter holt tief Luft: "Ich muss dir was sagen...!"
"Ich weiß", unterbricht sie Svenja," Richard ist nicht mein Vater oder besser gesagt, nicht mein Erzeuger. Ich habe den Brief zufällig gefunden, den du ihm geschrieben hast. Aber wer ist es?"
"Also das war damals so..."

Ihre Mutter erzählt ihr von einem Mann, der sie erpresst hat. Sie hatte damals Geld aus der Kasse ihres Chefs geklaut, der Mann hatte sie dabei erwischt und sie erpresst, in dem er wollte, dass sie mit ihm schläft, ansonsten würde er sie verraten. Da sie das Geld brauchte, konnte sie es sich nicht leisten den Job zu verlieren und musste widerwillig mit dem Mann schlafen. Bei dem einen Mal sei sie entstanden.

"Eine Abtreibung habe ich nicht über das Herz gebracht, aber immer, wenn ich in dein Gesicht schaute, sah ich IHN und das hat mich immer wieder an den schlimmen Moment erinnert, als ich mit ihm unfreiwillig schlafen musste. Irgendwann hielt ich es einfach nicht mehr aus und haute ab. Aber ich hätte dich nie zurückgelassen, wenn ich nicht gewusst hätte, dass du es bei Richard gut haben wirst."

Bevor Svenja etwas dazu sagen kann, hält ihr jemand das Spaghettieis vor die Nase.
"Bitte schön und der Cappuccino für Sie." Svenja nickt dem Kellner zu.
"Aber woher wusstest du, dass Papa mich nach dem Brief und der Wahrheit, dass ich nicht seine Tochter bin, nicht verstößt?"
"Er hat dich in dem Jahr, in dem er es noch nicht wusste, so lieb gewonnen, dass er es nie über das Herz gebracht hätte. Dafür kenne ich ihn zu gut."

Die Zwei unterhalten sich noch über zwei Stunden und Svenja erfährt unter anderem, dass ihre Mutter keine weiteren Kinder hat und ihre letzte Beziehung sechs Jahre gehalten hat, sie aber seit einem Dreivierteljahr wieder solo ist.

"Svenja, du bist eingeladen", sagt die Mutter und legt dem Kellner das Geld auf das Tablett. Schnell umarmen sie sich zum Abschied und machen das nächste Treffen aus, bevor Svenja zur Bushaltestelle hetzt. Übermorgen will ihre Mutter sie von zu Hause abholen, dann wollen sie ins neue Hallenbad schwimmen fahren.

"Na, wie war es mit Lisa beim Shoppen?", fragt ihr Vater, als sie wieder zu Hause ist.
"Ich muss dir was sagen! Ich war nicht mit Lisa shoppen, sondern habe mich mit Mama getroffen!"
Ihr Vater wird weiß um die Nase und bleibt stehen.
"Was hast du?"
"Ja, du hast schon richtig gehört. Bevor du dich gleich aufregst, setz' dich erst mal", sagt sie und drückt ihn auf das Sofa.

Sie erzählt ihm alles von vorne. Von dem Brief, den sie gefunden hat, dass sie über die Auskunft die Adresse ihrer Mutter herausbekommen und sie angerufen hat. Sie erzählt ihm auch, warum sie, sie verlassen hat.

"Aber eine Frage habe ich noch mal: Warum hast du mir nie gesagt, dass ich nicht deine Tochter bin?"
"Weil du für mich meine Kleine bist, egal, ob es auf dem Papier bestätigt ist oder nicht. Als ich es erfahren habe, konnte ich dich doch von einem auf den anderen Tag nicht einfach aufhören zu lieben! Für mich bist du meine Tochter. Ich hab' dich doch ganz doll lieb", antwortet er und lächelt.
"Ich dich doch auch, PAPI!", grinst Svenja und kuschelt sich an ihn.

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