Dirk Becker: Pinien


Unter dem Schatten
Kegel einer Pinie
Die Beine
In die Ebene
Weit hinausgestreckt
Lausche ich dem leisen
Rauschen

Wenn der Sommerwind
Die Blätterhaare kräuselt
Einzelne gold´ne Strahlen
Die verloren
Durch die Wipfel fallen
Und auf meinem Körper
Hell aufleuchtend
Schnell verlöschen
Von den Feldern klingt
Der Ruf des Hähers
Windes geflügelter Bote
Löscht mit seinem
Flügelschlag
Die Flamme des Tages
Lässt die Schatten
Länger werden und
Meine Füße
Im aufsteigenden Dunkel
Langsam mit der Nacht
Verschmelzen.

Dirk Becker, 15.12.1999

(Copyright Dirk Becker: dirk-uwe.becker@t-online.de
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